Mietkautionskonto

Informationen rund um das MietkautionskontoDas Sparbuch ist immer noch die am meisten genutzte Variante zur Anlage der Kaution. Doch für Mieter lohnt sich die Sache meist nicht. Dafür sorgen neben niedrigen Zinsen auch noch Gebühren für die Eröffnung. Doch nicht überall wird man zur Kasse gebeten. Wo Sie ein Mietkautionskonto auch 2019 noch kostenfrei eröffnen können, wie es funktioniert, und worauf Sie achten sollten.

Zinsen und Gebühren im Vergleich

Höchstens 0,1% Zinsen bietet ein klassisches Sparbuch derzeit. Leider fallen häufig auch Gebühren an, die bis zu 30 Euro betragen können. Doch bei einigen Banken gibt es ein Konto für die Mietkaution auch kostenlos. Wir haben für Sie recherchiert, und die Konditionen fünf bekannter Anbieter in Erfahrung gebracht (Stand September 2019).

Anbieter
Zinsen + Infos
Kontoart
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DKB

Logo der Deutschen Kreditbank

Zinsen + Infos
  • Guthabenzinsen: 0,10%
  • Gebühren: keine
  • verpfändbar: ja
  • online beantragen: ja
  • Kontoart
    attraktive Giro-/ Sparkonto-Kombination

    Volkswagenbank

    Logo der Volkswagenbank

    Zinsen + Infos
  • Guthabenzinsen: 0,10%
  • Eröffnung auf den Vermieter
  • Gebühren für Eröffnung: 15 Euro
  • online beantragen: ja
  • Kontoart
    Giro-/ Tagesgeld-Kombination

    BBBank

    Logo der BBBank

    Zinsen + Infos
  • Guthabenzinsen: 0,01%
  • Gebühren: keine
  • verpfändbar: auf Anfrage
  • online eröffnen: ja
  • Kontoart
    Online-Sparbuch

    Postbank

    Logo der Postbank

    Zinsen + Infos
  • Guthabenzinsen: 0,01%
  • Gebühren: für Postbank-Kunden einmalig 20 Euro, für Nichtkunden 30 Euro (war früher kostenlos, wurde kürzlich geändert!!)
  • verpfändbar: ja
  • online beantragen: ja
  • Kontoart
    Online-Sparbuch

    Targobank

    Logo der Targobank

    Zinsen + Infos
  • Guthabenzinsen: 0,01%
  • Gebühren: einmalig 15 Euro
  • verpfändbar: auf Anfrage
  • online beantragen: nein
  • Kontoart
    Online-Sparbuch
    Über weitere Angebote und Vorschläge – vorzugsweise Online-Angebote – sind wir sehr dankbar, und werden diese mit in die Liste aufnehmen. Sie können Ihren Vorschlag gerne als Kommentar hinterlassen.

    Kautionskonto im Gesetz

    Die Anlage auf einem Kautionskonto erfolgt mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum üblichen Zinssatz für Spareinlagen. Diese ist als Mindestanforderung des Gesetzgebers zu verstehen. Das heißt im Klartext: der Vermieter kann auch einer anderen Anlageform zustimmen, jedoch hat der Mieter hierauf keinen gesetzlichen Anspruch. Die Zinsen gehören ebenso wie das angelegte Geld dem Mieter.

    Die Vorschriften kurz zusammengefasst

    • Es gilt der §551 BGB Abs. 3.
    • Anlage wird als offenes Treuhandkonto geführt.
    • Konto wird zu dem für Spareinlagen (Sparbuch) üblichen Zinssatz geführt.
    • Es gilt eine dreimonatige Kündigungsfrist.
    • Die Zinsen stehen dem Mieter zu.
    • Die Auswahl einer anderen Sparform ist von der Zustimmung des Vermieters abhängig.
    • Bei Anlage des Kontos auf den Namen des Mieters wird die Spareinlage zugunsten des Vermieters verpfändet.

    Was bedeutet dreimonatige Kündigungsfrist?

    Eine Verfügung ist offiziell von Seiten der Bank erst erwünscht, nachdem das Sparguthaben vom Kontoinhaber gekündigt wurde, und seitdem 3 Monate vergangen sind. Der Inhaber kann jedoch auch jederzeit sofort Geld abheben. Die Bank berechnet hierfür so genannte Vorschusszinsen. Diese betragen jedoch bei kleinen Geldsummen und / oder einer niedrigen Verzinsung nur ein paar Cent.

    Mietkautionskonto eröffnen

    Der Vermieter legt die vom Mieter erhaltene Kautionssumme auf einem so genannten Treuhandkonto an. Das bedeutet: der Hausherr verwaltet das Geld lediglich für seinen Mieter. Dieser bleibt jedoch Eigentümer. Zudem erfolgt eine getrennte Anlage des Geldes vom übrigen Vermögen des Hauseigentümers. Mit der Treuhandanlage wird erreicht, dass der Vermieter das Geld nicht missbräuchlich verwendet, und der Mieter im Falle einer Insolvenz des Hausherrn sein Geld nicht verliert. Die Spareinlage wird mit einem Sperrvermerk „wegen Mietkaution“ versehen. Ein Mietkautionskonto kann sowohl auf den Namen des Vermieters als auch auf den Namen des Mieters eröffnet werden. Hierbei sind einige Unterschiede und Besonderheiten zu beachten. Traditionell erfolgt die Hinterlegung auf einem Sparbuch. Die Mietparteien können sich auch auf andere Anlageformen einigen.

    Eröffnung auf den Mieter

    Der Mieter legt das Sparbuch auf seinen Namen an. Zur Gewährung des Sicherheitszwecks wird es an den Vermieter verpfändet. Nur der Hausherr ist verfügungsberechtigt. Wirtschaftlich berechtigt (Eigentümer des Geldes) ist jedoch der Mieter. Bei der Eröffnung muss sich der Antragsteller in der Regel bei seiner Bank ausweisen. Hierfür wird eine Identitätsprüfung über den Personalausweis oder Reisepass vorgenommen. Die Zinsen gehören dem Mieter. Dieser kann bei der Bank einen Freistellungsauftrag zur Steuerbefreiung der Zinserträge stellen.

    Eröffnung auf den Vermieter

    Bei einem Mietkautionskonto auf den Namen des Vermieters ist dieser zur verzinslichen Anlage des Geldes verpflichtet. Die Kontoeröffnung erfolgt ebenfalls mit dem Vermerk „wegen Mietkaution“. Verfügungsberechtigt ist der Vermieter, wirtschaftlich berechtigt (Eigentümer des Geldes) bleibt jedoch der Mieter. Dieser kann während der Mietdauer nicht darauf zugreifen. Eine steuerliche Befreiung der erwirtschafteten Zinsen ist in diesem Fall nicht möglich, da der Hauseigentümer Kontoinhaber ist. Eine Verpfändung ist unnötig, das der Hausherr ohnehin Zugriff auf das Geld hat. Der Vermieter ist verpflichtet, dem Mieter auf Anfrage die gesetzeskonforme Anlage nachzuweisen.

    Vorteile und Nachteile

    Die Anlage auf einem klassischen Mietkautionskonto ist für beide Mietparteien sowohl mit Vor- als auch mit Nachteilen verbunden. Hierzu eine Übersicht.

    Sparbuch
    Vorteile
    Nachteile und Risiken

    Mieter

    Vorteile
  • Nach Beendigung des Mietverhältnisses erfolgt Auszahlung der Kautionssumme samt Zinsen.
  • insolvenzsichere Anlage, wenn diese gesetzeskonform durchgeführt wurde.
  • kein Verlustrisiko im Falle einer Bankpleite, da Guthaben über die Einlagensicherung abgesichert ist.
  • Nachteile
  • Geld ist während der Mietdauer zu niedrigen Zinsen gebunden.
  • eventuell Kontoführungsgebühren oder Gebühren für Eröffnung
  • Finanzierung aus Ersparnissen, andernfalls über Kredit.
  • Rückzahlung erfolgt meist mit zeitlicher Verzögerung.
  • Zinsen müssen versteuert werden, wenn Konto auf Vermieter läuft.
  • bei Vermieterkonto: Risiko einer nicht gesetzteskonformen Anlage
  • Vermieter

    Vorteile
  • relativ einfacher Zugriff auf die Mietsicherheit bei Vermieterkonto
  • Nachteile
  • aufwendige separate Verwaltung der Gelder
  • aufwendige Zins- und Steuerabrechnungen bei Rückzahlung
  • nur gemeinsame Verfügung bei Eröffnung auf den Mieter
  • Kündigung und Auszahlung

    Eine Kontoauflösung und die damit verbundene Rückzahlung an den Mieter erfolgt meist nicht sofort nach Beendigung des Mietverhältnisses. Ein Vermieter kann zunächst bestehende Ansprüche aus dem Mietvertrag prüfen, und die Kaution noch eine Zeit lang einbehalten. Sind alle etwaigen Gegenforderungen des Vermieters geklärt, erhält der Mieter sein Sparbuch mit allen Verfügungsrechten zurück. Sobald die Bank über die Freigabe der Mietkaution informiert wurde, kann die Auszahlung des Betrages sowie der Zinsen erfolgen. Für den Mieter kann die zeitliche Verzögerung mit Schwierigkeiten verbunden sein, wenn er das ihm zustehende Geld z.B. dringend für den Umzug benötigt.

    Alternativen mit mehr Zinsen

    Die Anlage der Kaution auf einem klassischen Mietkautionssparbuch ist jedoch nicht zwingend vorgeschrieben, sondern als Mindestanforderung des Gesetzgebers zu verstehen. Die Mietparteien können sich auf jede andere Hinterlegungsform einigen. Entscheidend hierbei ist, dass der Vermieter mit einer anderen Anlageform einverstanden ist. Er hat also das letzte Wort. Mehr Zinsen als das Sparbuch bringen z.B. Festgeldkonten, Tagesgeldkonten oder ein Wertpapierdepot. Am besten für die Mietkaution geeignet ist Tagesgeld, da hier keine Mindestlaufzeiten oder Kündigungsfristen zu beachten sind. Ein Zugriff auf das Geld, bzw. eine Kontoauflösung ist jederzeit möglich. Eine Übersicht der Alternativen finden Sie in unserem Ratgeber „Mietkaution anlegen„. Dort gibt es auch eine Möglichkeit zum Vergleich verschiedener Anbieter.

    22 Gedanken zu „Mietkautionskonto“
    1. Informative Veröffentlichung !

      Dennoch: es fehlt die Beantwortung der sich sofort stellenden Frage im Abschnitt
      > Gebühren für das Mietkautionskonto. WER trägt diese Gebühren, die die Zinsen um ein Vielfaches übersteigen ?

      1. Sehr geehrter Herr Schmidt-Stafford,

        gerne beantworte ich Ihre Frage. Für die Gebühren kommt immer der Kontoinhaber auf. Eröffnet der Mieter das Konto, muss dieser als Vertragsinhaber die Kosten übernehmen. Entsprechend zahlt der Vermieter die Gebühr, wenn das Konto auf seinen Namen läuft. Dass die Kostensituation bei den wenigen Zinsen unbefriedigend ausfällt, ist nachvollziehbar. Es wäre natürlich empfehlenswert, auf ein kostenloses Angebot zurück zu greifen.

        Mit freundlichen Grüßen
        Die Redaktion

    2. Hallo,

      zunächst mal vielen Dank für eure tolle Recherche.

      Jetzt kann man bei euch auch die Idee mit dem Tagesgeldkonto für die Mietkaution nachlesen. Allerdings kann man an der Tagesgeld-Vergleichstabelle nicht erkennen, welche Bank das mit der Verpfändung auch tatsächlich macht. Erfahrungsgemäß scheitert es daran, weil viele Banken da nicht mitziehen. Habe ihr einen konkreten Tipp wo das tatsächlich geht? Kann man so ein Mietkautionskonto online abschließen? Ich habe nämlich keine Hausbank, da ich alles über das Internet mache.

      Danke und MfG
      H. Jentsch

      1. Sehr geehrte(r) Herr oder Frau Jentsch,

        wir haben Ihr Kommentar zum Anlass genommen, uns nochmal auf die Suche zu machen. Zugegeben – es ist gar nicht so einfach, da etwas zu finden. Aber letztlich hat es geklappt. Ein Tagesgeldkonto zum Verpfänden für die Mietkaution bietet die Volkswagenbank an. Aktueller Zinssatz 0,4 Prozent (Stand Februar 2017) Wir haben es unserer Tabelle hinzugefügt. Allerdings hat die Sache einen kleinen Haken: Man muss Kunde bei der VW-Bank werden, also auch ein Girokonto eröffnen.

        Wenn jemand noch eine weitere Bank kennt, sind wir über jeden Hinweis dankbar. Wir werden das dann umgehend als weitere Möglichkeit auflisten.

        Mit freundlichen Grüßen
        Die Redaktion

    3. Sehr geehrte Redaktion,

      lt. § 551 BGB ist der Vermieter verpflichtet, meine Kaution mit 3-monatiger Kündigungsfrist und den üblichen Zinssatz anzulegen? Meine Kaution beträgt 2450,00 Euro und läuft ab 19. Juli 2011 bis 17. Febr. 2017. Der Vermieter will mir 28,83 Euro Zinsen zahlen. Entspricht das dem geforderten Zinssatz? Wie verhalte ich mich, wenn diese Summe zu gering ist? Habe ich die Möglichkeit, den Vermieter zu verklagen?

      Danke

      1. Hallo Rainer,

        Sie müssten zunächst in Erfahrung bringen, wie hoch die Zinsen bei genau dieser Bank im genannten Zeitraum waren. Ob die Zinsberechnung korrekt ist, lässt sich dann erst beurteilen. So etwas wie einen Orientierungs-/ Referenzzins gibt es nicht, da jede Bank individuell verzinst. Nur so viel: Ihr Sparguthaben wurde in diesem Zeitraum mit einem durchschnittlichen Zinssatz von 0,21 Prozent pro Jahr vergütet. Im Jahr 2011 waren die Zinssätze deutlich höher als 0,21 Prozent, im Jahr 2017 liegen sie jedoch darunter bzw. nahe 0. Gerade in den letzten zwei Jahren sind viele kleinere Banken und Sparkassen leider dazu übergegangen, ihren Kunden auf dem Sparbuch gar keine Zinsen mehr zu gewähren.

        Wenn die Summe tatsächlich zu niedrig ist, sollten Sie es eher im Dialog mit Ihrem Vermieter versuchen anstatt zu klagen. Denn selbst wenn er sich vertan hat, handelt es allenfalls um eine Summe im niedrigen zweistelligen Bereich.

        Mit freundlichen Grüßen
        Die Redaktion

    4. Problemstellung: 2011 bezog meine Lebensgefährtin eine neue Wohnung, und hinterlegte bei der örtlichen Bank die geforderte Kaution in Höhe von 500 €. Ob damals eine Gebühr gefordert und bezahlt wurde, lässt sich momentan nicht klären und ist nebensächlich. 2014 erhielt sie einen Kontoauszug über den Kontostand von 502,48 €, ergo wurden „üppige“ Zinsen gezahlt. Im Juni 2017 gab es einen neuen Kontoauszug. Abzug von 30.00 €, Sperranlagegebühr Mietkonto, neuer Bestand 472,66. (Interessant die ‚Cents!). Frage: ist zum jetzigen Zeitpunkt – also nach sechs Jahren- eine solche Gebühr legitim ?

      Freundliche Grüße, Helmer Koch.

      1. Hallo,

        ich muss ehrlich zugeben, dass ich nicht genau weiß, inwiefern, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt solche Gebühren zulässig sind. Mit hoher Wahrscheinlich unzulässig ist es jedoch, wenn sich hierdurch die Sicherheit die der Vermieter im Schadensfall erhalten würde, reduziert. In diesem Fall wäre der eigentlich mit dem Vermieter vereinbarte Betrag in Höhe von 500 Euro durch Abzug der Gebühr unterschritten.

        Mit freundlichen Grüßen
        Die Redaktion

    5. Hallo,

      bitte einmal die GIRO-Kontopflicht bei VW oben als „Negativum“ mit aufführen. Das erspart einen Anruf, wenn man die Kommentare nicht studiert.

      Danke

    6. Hallo Redaktion,

      die Mietkaution ist leider unsere einzige „Kapitalanlage“, die auch noch bei der Steuererklärung mit einem Betrag kleiner 1 Euro überhaupt angegeben wird. Muss dieser Betrag nur von einem der Ehepartner angegeben werden, oder von beiden mit z.B. der Hälfte?

      Danke und viele Grüße
      Andreas M.

      1. Hallo,

        wenn das Mietkautionskonto auf Sie beide läuft, funktioniert es wie folgt: Jeder Partner muss seine eigene Anlage KAP ausfüllen. Der Betrag wird entsprechend 50 / 50 auf beide Eheleute aufgeteilt. Sie schreiben aber nun, dass die Kaution Ihre einzige Kapitalanlage darstellt. Das bedeutet, dass Sie den gesetzlichen Sparerpauschbetrag noch nicht ausgenutzt haben. Demnach können Sie einen Freibetrag in Höhe von 801 Euro für Ledige und 1.602 Euro für Ehepaare geltend machen. Sie können demnach die Zinsen steuerfrei vereinnahmen, und müssen in Ihrer Steuererklärung auch nichts angeben.

        Viele Grüße

    7. Hallo,

      erstmal ein großes Danke an Sie für die Recherche und die tolle Möglichkeit zum direkten Vergleich. Sie haben uns damit viel weitere Arbeit und Zeit erspart. Nachdem wir mit dem Anliegen, ein Kautionskonto für Mieter zu eröffnen bei einigen Banken einfach abgewiesen wurden. Es ist echt eine Schande, wie das heute läuft… Deshalb muss ich das gerade mal eben loswerden….

      Als ich im Februar diesen Jahres umzog, bat mich der Vermieter ein Konto für die Mietkaution zu erstellen, und es ihm anschließend zu übergeben. Ganz normale Sache eigentlich oder?? Dachte ich zumindest… Also bin ich zu unserer Bank. Der Mitarbeiter sagte: „So etwas gibt es bei uns nicht mehr“. Wo ich es den dann abschließen könnte, fragte ich? Die Antwort war mit etwas arrogantem Tonfall: „Das kann ich Ihnen nun wirklich nicht sagen. Da müssen Sie einfach schauen“.

      Dann ging ich zur nahegelegenen Raiffeisenbank, und stellte mein Anliegen erneut: Der Mitarbeiter sagte: „Natürlich haben wir ein Mietkautionskonto. Sind Sie bei uns Kunde?“ Ich verneinte. „Sie müssen aber bei uns Kunde sein, um das Konto eröffnen zu können“.

      Also wieder nichts, und ab zur Sparkasse. Dort antwortete mir der Mitarbeiter auf meine Anfrage. „Ist möglich, aber kostet 25 Euro Gebühr für die Eröffnung“… O.k. dass es nicht kostenlos ist, hatte ich zwar erwartet… Aber gleich 25 Euro?? Das bekommt man doch mit den mickrigen Zinsen nie wieder rein…

      So… nun genug gemeckert… und nochmal ein ganz fettes Danke an Sie. Wir haben jetzt das Kautionskonto von der Postbank genommen, und sind zufrieden, ebenso wie unser Vermieter.

      Viele Grüße, und macht weiter so mit eurer Arbeit!!

      1. Hallo,

        vielen Dank für Ihr angenehmes Feedback. Wenn Ihnen unsere Seite gefällt, empfehlen Sie uns doch bitte weiter, z.B. auch über Facebook oder Instagram.

        Viele Grüße

    8. Das Mietkautionskonto bei der Postbank ist entgegen der obigen Auflistung nicht (mehr) kostenlos. Girokonto-Inhaber zahlen 20 €, ansonsten 30 €.

      1. Hallo,

        vielen Dank für Ihre Anmerkung, wir haben die Änderung entsprechend vorgenommen. Als wir die Konten recherchierten, war gab es hier tatsächlich keine Gebühren. Scheinbar hat es die Postbank in der Zwischenzeit geändert.

        Viele Grüße

    9. Hallo,

      habe eine Frage als Mieterin: worauf kommt es eigentlich genau an, damit das Mietkautionskonto den gesetzlichen Vorschriften entspricht? Wenn ich z.B. ein Konto hätte, was genauso sicher ist, also auch der Einlagensicherung unterliegt… nur halt ein paar Zinsen mehr bringt… Kann ich vom Vermieter verlangen, dass er die Mietkaution darauf anlegt? Oder muss es unbedingt dieses Sparbuch sein?

      Danke

      1. Hallo,

        die gesetzlichen Bestimmungen des 551 BGB erfordern genau dieses Sparbuch. Da gibt es leider keinen Spielraum. Es muss aber nur dann genutzt werden, wenn der Vermieter darauf besteht. Wenn Sie sich zusammen auf ein andere Anlage verständigen, können Sie im Prinzip alles abschließen was sie möchten. Dann wäre z.B. auch z.B. Tagesgeld, Festgeld oder eine Bürgschaft möglich. Die einzige Bedingung ist, dass beide Mietparteien damit einverstanden sind.

        Viele Grüße

      1. Hallo,

        soweit mir bekannt ist, muss immer derjenige die Kosten übernehmen, der das Konto auf sich eröffnet hat. Wenn es also auf den Vermieter angelegt wurde, muss dieser auch die Gebühren zahlen.

        Viele Grüße

    10. Guten Tag,

      ich hoffe, die Kommentarfunktion ist soweit noch aktiv. Ich hätte eine kurze Frage zu folgendem Sachverhalt und hoffe, Sie könnten ggfs. weiterhelfen: Ich bin kürzlich in meine erste eigene Wohnung umgezogen. Hatte mit der zuständigen Hausverwaltung mündlich ausgemacht, die Mietkaution auf dieselbe Art und Weise zu entrichten, wie es die Vormieterin getan hat – nämlich über die Eröffnung eines Mietkautionsparbuchs und eine anschließende Verpfändung. Ich habe mir unter Anwesenheit einer Zeugin noch einmal mündlich bestätigen lassen, dass dies eine Möglichkeit ist, die Kaution entsprechend für den Vermieter zur Verfügung zu stellen. Im Mietvertrag selbst ist beschrieben, dass die Mietkaution in bar zu leisten ist. Dies wurde von der Hausverwaltung jedoch nicht gefordert. Jetzt nachdem das Sparbuch von mir angelegt worden ist, und ich einen Termin mit der Hausverwaltung zur Übergabe des Sparbuchs vereinbart habe, erhielt ich unerwartet eine E-Mail mit der Nachricht, dass man doch kein Sparbuch akzeptiere und man bevorzugen würde, wenn ich die Kaution auf das Hauskonto der Hausverwaltung überweisen und anschließend der Betrag von dieser auf ein separates Mietkautionskonto transferiert würde.

      Meine Frage wäre daher, ob dies soweit rechtens ist, und man dies so einfach verlangen kann? Immerhin ist die Eröffnung des Sparbuchs bereits mit zusätzlichen Kosten einhergegangen, während zugleich bis dato kein Problem mit dieser Art der Hinterlegung kommuniziert wurde.

      Für Ihre Einschätzung zu diesem Fall wäre ich sehr dankbar.

      Viele Grüße

      1. Hallo,

        zunächst: die grundsätzliche Vorgehensweise der Hausverwaltung ist richtig: Nämlich die Entgegennahme des Geldes von Ihnen in bar mit der anschließenden Anlage auf einem separaten Kautionskonto. Eine abweichende mündliche Vereinbarung müssten Sie tatsächlich durch Zeugen belegen können, was aus Ihren Ausführungen jedoch nicht eindeutig hervorgeht. Das Problem ist, dass es nichts Schriftliches darüber gibt. Vermutlich bleiben Sie auf den Kosten für die Eröffnung sitzen.

        Viele Grüße

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