Eine Mietkautionsversicherung kann die hohe Einmalzahlung der Mietkaution ersetzen und so finanziellen Spielraum beim Umzug schaffen. Im Gegenzug zahlen Mieter einen laufenden Beitrag an die Versicherung. Wir zeigen, welche Kosten dabei entstehen, vergleichen aktuelle Anbieter, erklären die wichtigsten Voraussetzungen und für wen sich eine Kautionsversicherung lohnt.
- 1. Günstigen Anbieter auswählen.
Kautionshöhe eintragen, dann auf "jetzt vergleichen" klicken. - 2. Vertrag online abschließen.
- 3. Urkunde an Vermieter übergeben.
- Funktionsweise: Statt Bargeld zu hinterlegen, bürgt eine Versicherung für die Mietkaution.
- Kosten: Im Schnitt 4,5 % der Kautionssumme pro Jahr: bei 1.500 € rund 67 € Beitrag.
- Schadensfall: Bei offenen Forderungen nimmt der Vermieter die Bürgschaft in Anspruch.
- Akzeptanz und Bonität: Der Vermieter muss einer Mietkautionsversicherung zustimmen, der Anbieter prüft die Bonität des Mieters.
- Kündigung: Nach Freigabe durch den Vermieter jederzeit möglich.
Wie funktioniert eine Mietkautionsversicherung?
Eine Mietkautionsversicherung ist eine Form der Mietkautionsbürgschaft. Dabei hinterlegen Sie als Mieter die vereinbarte Kaution nicht als Geldbetrag beim Vermieter. Stattdessen schließen Sie bei einer Versicherung eine Bürgschaft über die benötigte Kautionssumme ab. Der Versicherer garantiert dem Vermieter, bei Zahlungsausfällen oder Schäden in der Wohnung bis zur vereinbarten Höhe einzustehen. Im Gegenzug zahlen Sie einen laufenden Beitrag und erhalten dadurch Ihre Liquidität.
Welche Rolle übernimmt die Versicherung?
Die Versicherung tritt gegenüber dem Vermieter als Bürge auf. Macht dieser eine Forderung aus dem Mietverhältnis geltend, kann er die Bürgschaft in Anspruch nehmen. Der Versicherer prüft die Forderung und zahlt den entsprechenden Betrag an den Vermieter aus.
💡 Wichtig zu wissen: Damit ist die Sache für Sie als Mieter jedoch nicht erledigt: Den ausgezahlten Betrag kann die Gesellschaft anschließend von Ihnen zurückfordern. Die Mietkautionsversicherung schützt Sie daher nicht vor den finanziellen Folgen eines Schadens, sondern stellt dem Vermieter lediglich die vereinbarte Sicherheit zur Verfügung.
Wie läuft eine Mietkautionsversicherung ab?
Von der Anbieterauswahl bis zur Kündigung: Der Ablauf einer Kautionsversicherung in Kürze.
- Anbieter auswählen: Beiträge und Bedingungen vergleichen.
- Antrag stellen: Mieter gibt Daten ein und lässt Bonität prüfen.
- Bürgschaft erhalten: Versicherer stellt Bürgschaftsurkunde aus.
- Beiträge zahlen: Während der Laufzeit zahlt Mieter regelmäßigen Beitrag.
- Inanspruchnahme: Im Schadensfall macht Vermieter Forderung beim Versicherer geltend.
- Auszug und Kündigung: Nach Freigabe durch den Vermieter wird Vertrag beendet.
Weiterlesen: Mehr Infos mit Beispiel unter: Mietkautionsversicherung online abschließen.
Anbieter und Tarife im Vergleich
Mietkautionsversicherungen unterscheiden sich vor allem bei Beitragshöhe, Mindestbeitrag, Zahlungsweise, Bonitätsprüfung und einzelnen Vertragsbedingungen. Da die Kosten von der Höhe der Mietkaution abhängen, sollte der konkrete Vergleich mit der persönlichen Kautionssumme erfolgen. Geben Sie dazu einfach den gewünschten Betrag ein und vergleichen Sie verschiedene Anbieter.
- 1. Günstigen Anbieter auswählen.
Kautionshöhe eintragen, dann auf "jetzt vergleichen" klicken. - 2. Vertrag online abschließen.
- 3. Urkunde an Vermieter übergeben.
Darauf sollten Sie beim Vergleich achten
Beim Vergleich sollten Sie nicht allein auf den Beitrag achten. Auch die Annahmebedingungen, Zahlungsweise und Ausgestaltung der Bürgschaft können sich je nach Anbieter unterscheiden. Sie finden die entsprechenden Angaben in der aufgerufenen Tabelle unter den aufklappbaren Produktdetails.
- Kosten: Jahresbeitrag variiert je nach vereinbarter Kautionssumme.
- Mindestbeitrag: kann insbesondere bei kleineren Kautionsbeträgen relevant sein
- Zahlungsweise: monatliche oder jährliche Beitragszahlung.
- Bonitätsprüfung: Über SCHUFA oder Infoscore, die Annahmekriterien unterscheiden sich.
- Verfügbarkeit: Unterschiede bei Bearbeitung und Ausstellung der Bürgschaft.
- Vertragsbedingungen: beispielsweise Bürgschaft „auf erstes Anfordern“ (ja / nein).
- Bestehende Mietverhältnisse: nicht jedes Angebot eignet sich gleichermaßen für den nachträglichen Austausch einer Barkaution.
💡 Experteneinschätzung: Bei den von uns verglichenen Angeboten liegen die Beitragssätze mit 4,2 bis 4,7 % relativ nah beieinander. Für die meisten Mieter bleiben die Gesamtkosten dennoch ein wichtiges Kriterium, da sich die Unterschiede auf lange Sicht summieren. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf die Details wie z.B. Mindestbeitrag, Zeitraum bis zur Verfügbarkeit oder die Zahlungsweise. Bei schwächerer Bonität können Angebote mit Infoscore-Prüfung interessant sein, da die Annahmekriterien teilweise weniger streng sind als bei der SCHUFA.
Anbieter von Mietkautionsversicherungen im Überblick
Bei den Anbietern lohnt sich neben dem Preis ein Blick auf den tatsächlichen Bürgen und einzelne Leistungsmerkmale. Anbieter und Versicherung sind nämlich nicht immer identisch: Während Helvetia selbst als Bürge auftritt, stehen z.B. hinter Heysafe die AXA und hinter Moneyfix® die Allianz.
DepositDirect
DepositDirect ist mit 4,2 % der Kautionssumme und mindestens 21 Euro pro Jahr der günstigste Anbieter in unserem Vergleich. Die Bürgschaft übernimmt die niederländische Finance BV Insurance. Die Police ist innerhalb von etwa fünf Minuten digital verfügbar und kann monatlich bezahlt werden. Bei betriebsbedingter Arbeitslosigkeit können zudem bis zu zwei Jahre beitragsfrei bleiben.
Heysafe
Heysafe bietet seine Mietkautionsversicherung in Zusammenarbeit mit der AXA Versicherung an, die gegenüber dem Vermieter als Bürge auftritt. Mit 4,3 % pro Jahr liegen die Kosten nur knapp über denen von DepositDirect. Die Bürgschaft wird nach erfolgreichem Antrag sofort per E-Mail bereitgestellt und kann bereits vor Abschluss des Mietvertrags reserviert werden.
Helvetia
Bei Helvetia sind Anbieter und Bürge identisch, d.h. die Versicherung stellt die Bürgschaft selbst. Als Beitrag fallen 4,3 % der Kautionssumme und mindestens 39 Euro jährlich an. Das Angebot eignet sich auch für bestehende Mietverhältnisse, sodass eine bereits hinterlegte Mietkaution nachträglich abgelöst werden kann.
Moneyfix® Mietkaution
Hinter der Moneyfix® Mietkaution steht die Allianz als Bürge. Mit 4,4 % pro Jahr gehört das Angebot preislich zum Mittelfeld, der Mindestbeitrag fällt mit 25 Euro vergleichsweise niedrig aus. Moneyfix® bietet die Mietkautionsbürgschaft außerdem für gewerbliche Mietverhältnisse an.
Kautionsfrei
Bei Kautionsfrei bürgt die R+V Versicherung für die Mietkaution. Der Jahresbeitrag beträgt 4,7 % der Kautionssumme, mindestens jedoch 50 Euro. Kautionsfrei kann auch für bestehende und gewerbliche Mietverhältnisse genutzt werden. Zusätzlich erhalten Kunden einen Gutschein für eine kostenlose anwaltliche Erstberatung.
Kautel
Auch bei Kautel steht die R+V Versicherung als Bürge hinter dem Angebot. Beitrag und Mindestbeitrag entsprechen mit 4,7 % beziehungsweise 50 Euro den Konditionen von Kautionsfrei. Anders als dort ist bei Kautel eine monatliche Beitragszahlung möglich. Zusätzlich stellt der Anbieter ausführliche Informationen für Vermieter bereit.
Welcher Anbieter passt zu mir?
Je nach persönlicher Situation kommen unterschiedliche Versicherer und Bürgen infrage:
| Wenn Sie … | Dann passt am besten |
|---|---|
| möglichst wenig bezahlen möchten. | DepositDirect mit 4,2 % und Heysafe mit 4,3 % sind derzeit die günstigsten Policen. |
| einen namhaften Versicherer wünschen. | Hierfür empfehlen wir Moneyfix® (Allianz), Heysafe (AXA) sowie Kautionsfrei und Kautel (beide R+V-Versicherung). |
| die Bürgschaft sofort benötigen. | Dies geht bei Heysafe, Helvetia und DepositDirect. |
| eine bestehende Barkaution ersetzen wollen. | Hierfür kommen Moneyfix®, Helvetia, Kautionsfrei und Kautel infrage. |
| eine gewerbliche Mietkaution stellen müssen. | Dies ist bei Moneyfix®, Kautionsfrei und Kautel möglich. |
Fazit: Derzeit bieten Heysafe und Moneyfix® die beste Kombination aus Preis- und Leistungsmerkmalen (Stand August 2026).
Kosten und Beiträge einer Mietkautionsversicherung
Für die Bereitstellung der Bürgschaft zahlen Mieter einen laufenden Beitrag. Dessen Höhe richtet sich nach der Kautionssumme und den Konditionen des Anbieters.
Wie berechnen sich die Kosten?
Die Kosten werden als Prozentsatz der vereinbarten Kautionssumme berechnet. Bei den von uns verglichenen Anbietern liegt der Beitrag aktuell zwischen 4,2 % und 4,7 % pro Jahr. Bei einer Mietkaution von 1.500 Euro ergeben sich damit jährliche Kosten zwischen 63 und 70,50 Euro.
Was ist der Mindestbeitrag?
Zusätzlich legen die Anbieter einen jährlichen Mindestbeitrag fest. Dieser liegt zwischen 21 und 50 Euro und wird fällig, wenn der prozentual berechnete Beitrag darunter liegt. Das ist vor allem bei kleinen Kautionssummen wichtig.
Beispiel: Bei 500 Euro Kaution entsprechen 4,2 % genau 21 Euro. Beträgt der Mindestbeitrag eines Tarifs dagegen 50 Euro, werden 50 Euro berechnet.
Was kostet eine Mietkautionsversicherung über mehrere Jahre?
Der Beitrag fällt jedes Jahr an, solange die Bürgschaft besteht. Dadurch steigen die Gesamtkosten mit der Laufzeit. Das folgende Beispiel zeigt die Entwicklung bei einer Kautionssumme von 1.500 Euro und einem unveränderten Beitragssatz von 4,2 % beziehungsweise 63 Euro pro Jahr.
| Laufzeit | Gezahlte Beiträge gesamt |
|---|---|
| 1 Jahr | 63 € |
| 3 Jahre | 189 € |
| 5 Jahre | 315 € |
| 10 Jahre | 630 € |
| 15 Jahre | 945 € |
| 20 Jahre | 1.260 € |
| 24 Jahre | 1.512 € |
| Beispielrechnung: Es gelten 1.500 € Kaution und 4,2 % pro Jahr ohne Beitragsänderungen. Die tatsächlichen Gebühren können je nach Anbieter abweichen. | |
Fazit: Je länger die Mietkautionsversicherung läuft, desto stärker summieren sich die Beiträge. Nach zehn Jahren wurden in diesem Beispiel bereits 630 Euro gezahlt. Ob die Versicherung damit langfristig günstiger oder teurer als eine Barkaution ist, zeigt der folgende Vergleich.
Mietkautionsversicherung oder Barkaution: Was ist günstiger?
Bei einem Jahresbeitrag von 4,2 % entsprechen die insgesamt gezahlten Beiträge nach rund 24 Jahren rechnerisch der ursprünglichen Kautionssumme. Das bedeutet: Bei 1.500 Euro Kaution wären bis dahin auch ca. 1.500 Euro an Beiträgen angefallen. Das bedeutet jedoch nicht, dass beide Varianten erst nach 24 Jahren gleich teuer sind. Die hinterlegte Barkaution ist kein Kostenaufwand in gleicher Höhe, sondern gebundenes Vermögen, welches verzinslich angelegt wird. Die erwirtschafteten Zinsen stehen dem Mieter zu und erhöhen das angesparte Guthaben.
Fazit: Rein nach den direkten Kosten ist die Barkaution daher langfristig günstiger. Eine Mietkautionsversicherung kann dennoch sinnvoll sein, wenn die verfügbare Kautionssumme für den Umzug, die Einrichtung oder andere Ausgaben benötigt wird und der zusätzliche finanzielle Spielraum die laufenden Beiträge rechtfertigt.
Kann ich eine Kautionsversicherung durch eine Barkaution ersetzen?
Wenn beim Einzug das Geld für die Barkaution fehlt, kann eine Mietkautionsversicherung zunächst finanziellen Spielraum schaffen. Sind Sie später ausreichend liquide, können Sie die Bürgschaft durch eine herkömmliche Mietkaution ersetzen und weitere Beiträge vermeiden. Voraussetzung ist die Zustimmung des Vermieters.
Auch der umgekehrte Wechsel ist möglich: Bei geeigneten Angeboten lässt sich eine bereits hinterlegte Barkaution nachträglich gegen eine Versicherungspolice austauschen, wenn der Hausherr damit einverstanden ist.
Was passiert mit meinen Beiträgen?
Die Beiträge einer Mietkautionsversicherung werden nicht angespart und später auch nicht zurückerstattet. Sie sind die laufende Gegenleistung dafür, dass der Versicherer die Bürgschaft gegenüber dem Vermieter stellt. Sie sind somit als eine Art Nutzungsgebühr zu betrachten.
Welche Voraussetzungen gelten für Mieter?
Für den Abschluss einer Mietkautionsversicherung müssen Mieter einige grundlegende Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören in der Regel:
- vollständig ausgefüllter Antrag
- Volljährigkeit des Mieters
- Wohnsitz und Bankverbindung in Deutschland
- Bonitätsprüfung mit positivem Ergebnis
- Akzeptanz durch Vermieter
Ein festes Mindesteinkommen verlangen die Versicherungen in der Regel nicht. Die Bonität wird jedoch geprüft. Je nach Anbieter erfolgt dies über die SCHUFA oder Infoscore.
Weiterlesen: Weitere Informationen zu Bonitätsprüfung und möglichen Ablehnungsgründen finden Sie unter: Mietkautionsversicherung: Bonität und Schufa.
Muss der Vermieter eine Mietkautionsversicherung akzeptieren?
Nein, der Vermieter ist nicht verpflichtet, eine Mietkautionsversicherung zu akzeptieren. Wurde im Mietvertrag beispielsweise eine Barkaution vereinbart, kann der Mieter diese nicht einseitig durch eine Bürgschaft ersetzen. Hierfür ist in jedem Fall vorher die Zustimmung des Vermieters einzuholen.
Leistungen und Sicherheit
Die Mietkautionsversicherung erfüllt für Mieter und Vermieter unterschiedliche Funktionen. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede bei Sicherheit, Kosten und im Schadensfall.
| Merkmal | Vermieter | Mieter |
|---|---|---|
| Sicherheit | Erhält eine Bürgschaft als Mietsicherheit | Muss kein Bargeld hinterlegen |
| Forderungen | Kann berechtigte Forderungen geltend machen | Bleibt für eigene Verbindlichkeiten verantwortlich |
| Schadensfall | Kann die Bürgschaft in Anspruch nehmen | Muss ausgezahlte Beträge ggf. erstatten |
| Kosten | Für Vermieter kostenlos | Zahlt den laufenden Beitrag |
| Haftungsgrenze | Bis zur vereinbarten Bürgschaftssumme, max. 3 Nettomieten | Nicht auf die Bürgschaftssumme begrenzt |
Welche Forderungen sind über die Bürgschaft abgesichert?
Die Bürgschaft dient als Sicherheit für Forderungen, für die auch eine klassische Mietkaution herangezogen werden kann. Dazu zählen insbesondere:
- ausstehende Mietzahlungen
- offene Nebenkosten
- vom Mieter zu vertretende Schäden an der Wohnung
- Kosten aus einem Rechtsstreit
Die maximale Leistung ist auf die in der Urkunde vereinbarte Bürgschaftssumme begrenzt.
Wie sicher ist eine Mietkautionsversicherung für Vermieter?
Die Mietkautionsbürgschaft ist eine vollwertige Mietsicherheit nach § 551 BGB, und daher genauso sicher wie eine normale Kaution. Es handelt sich lediglich um eine bargeldlose Form davon. Die Versicherung garantiert dem Vermieter im Schadensfall die Zahlung bis zur Höhe der im Mietvertrag vereinbarten Kautionssumme. Die Zahlungsverpflichtung bleibt übrigens auch dann bestehen, wenn der Mieter mit seinen Beiträgen im Rückstand ist.
Schützt die Mietkautionsversicherung auch den Mieter?
Trotz der Bezeichnung „Versicherung“ handelt es sich nicht um einen Versicherungsschutz gegen Mietschulden oder Schäden. Die Leistung besteht vielmehr darin, gegenüber dem Vermieter für die vereinbarte Kautionssumme einzustehen. Zahlt der Versicherer aufgrund einer Inanspruchnahme an den Vermieter, kann er den ausgezahlten Betrag anschließend vom Mieter zurückfordern. Die Kautionsversicherung übernimmt die Forderung somit nicht dauerhaft auf eigene Kosten.
Weiterlesen: Wie die Inanspruchnahme, Prüfung und Auszahlung im Einzelnen abläuft, erklären wir unter: Inanspruchnahme im Schadensfall.
Vorteile und Nachteile
Eine Mietkautionsversicherung schafft finanziellen Spielraum, weil Sie die Kaution nicht als Geldbetrag hinterlegen müssen. Dafür zahlen Sie einen laufenden Beitrag, den Sie später nicht zurückbekommen.
Pro
Contra
- Kautionssumme bleibt für andere Ausgaben verfügbar
- keine hohe Einmalzahlung
- kein teurer Dispo- oder Ratenkredit nötig
- für Vermieter: Kosten- und Zeitersparnis
- regelmäßige laufende Kosten
- Bonitätsprüfung erforderlich
- keine Rückerstattung gezahlter Beiträge
- ausgezahlte Forderungen müssen erstattet werden
Eine ausführliche Abwägung aller Argumente sowohl für Mieter als auch für Vermieter finden Sie unter Vor- und Nachteile einer Mietkautionsbürgschaft.
Gewerbliche Nutzung
Ja, Mietkautionsversicherungen sind auch für gewerbliche Mietverhältnisse erhältlich. Geeignete Tarife gibt es unter anderem bei Moneyfix®, Kautionsfrei oder Kautel. Für Unternehmen gelten andere Konditionen und Bonitätsanforderungen als für private Mieter. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite: Mietkautionsversicherung für Gewerbe.
Kündigung und Freigabe
Eine Mietkautionsversicherung endet nicht automatisch mit dem Mietvertrag. Für die Kündigung muss der Vermieter die Bürgschaft zunächst freigeben. Das ist in der Regel möglich, sobald nach dem Auszug keine offenen Forderungen aus dem Mietverhältnis mehr bestehen. Wie Kündigung, Freigabe und Rückgabe im Einzelnen funktionieren, erklären wir im Kapitel: Mietkautionsversicherung kündigen


