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Mietkautionsbürgschaft

Ein Umzug kann teuer werden. Neben Maklercourtage, Möbeltransport und Renovierungsarbeiten belasten häufig Ausgaben für Neuanschaffungen (z.B. Küche, Möbel etc.) das Budget. Wenn dann noch die Zahlung der Mietkaution ansteht, hilft manchmal nur ein teurer Kredit. Eine günstige und flexible Alternative bietet die Mietkautionsbürgschaft. Der Vermieter benötigt in diesem Fall kein Bargeld mehr. Bis zu drei Monatsmieten können Sie als Mieter einsparen, und für andere Ausgaben verwenden. Nutzen Sie unseren unabhängigen Vergleich. Dort können Sie Ihre individuellen Kosten berechnen, und den günstigsten Anbieter ermitteln.

➥ Online abschließen: So geht’s

Sparen Sie sich als Mieter die Barkaution, indem Sie eine Mietkautionsbürgschaft abschließen, und Ihrem Vermieter hinterlegen. Ihren Antrag können Sie schnell und unkompliziert online stellen, siehe folgende Anleitung.

1.

Vergleichen Sie online verschiedene Anbieter, und berechnen Sie Ihren Beitrag.

Los geht´s      

2.

Wählen Sie Ihren Favoriten aus, und wechseln Sie über den roten Button „Antrag“ in der Tabelle zum Portal der Kautionskasse.

3.

Stellen Sie dort online Ihren Antrag. Halten Sie Mietvertrag und Bankdaten bereit.

4.

Sie erhalten die Bürgschaftsurkunde mit der Post. Übergeben Sie diese Ihrem Vermieter.

Kosten bekannter Anbieter im Vergleich

Mit einer Kautionsbürgschaft verbinden die meisten Verbraucher die aus der TV-Werbung bekannte Moneyfix® Mietkaution. Das Produkt ist jedoch in Deutschland über mehrere Kautionskassen erhältlich. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht sieben bekannter Anbieter. Die Bürgschaft ist inzwischen sehr günstig ab etwa 25€ pro Jahr erhältlich (Stand August 2020). Der vom Mieter zu zahlende Beitrag richtet sich nach der Höhe der vom Vermieter verlangten Kaution sowie der Vertragslaufzeit. Was eine Übernahme in Ihrem Fall kostet, können Sie bequem online mit unserem Preisvergleich ermitteln. Darüber hinaus können Sie die Police auch auf herkömmliche Art und Weise, also in Papierform abschließen. Dies ist z.B. bei Ihrer örtlichen Volksbank oder Sparkasse möglich. Es handelt sich jedoch um dieselben Produkte, die Sie auch hier über mietkautionsbuergschaft.de erhalten. In der Regel bekommen Sie dort die Police der R+V Mietkautionsbürgschaft, die Sie bei uns unter dem Namen Kautel, Segura oder Kautionsfrei finden. Sie lässt sich auch gewerblich nutzen. Mehr Infos sowie entsprechende Angebote finden Sie im Bereich Gewerbe.

Anbieter
Konditionen
Besonderheiten
Bürge

SWK-Bank

Logo der SWK-Bank

Konditionen
  • 3,99% der vom Vermieter verlangten Kautionssumme pro Jahr
  • Mindestjahresbeitrag 50 Euro
  • keine Zusatzgebühren
  • Besonderheiten
  • echte Bankbürgschaft Mietkaution
  • Bürge
    SWK-Bank

    Kautionsfuchs

    Logo von Kautionsfuchs

    Beitrag
  • 4,5% pro Jahr
  • mindestens 50 Euro
  • keine zusätzlichen Gebühren
  • Besonderheiten
  • gratis Transporter für einen Tag + Lagerbox z.B. für Möbel für einen Monat
  • Bürge
    Württembergische Versicherung

    Segura Direkt

    Logo der Segura

    Zinsen
  • 4,5 – 4,7% pro Jahr
  • Mindestbeitrag 50 Euro
  • keine zusätzlichen Kosten
  • Besonderheiten
  • monatliche Beitragszahlung
  • Bürge
    R+V oder Württembergische

    Moneyfix® Mietkaution

    Logo der Moneyfix-Mietkaution

    Konditionen
  • 4,7% pro Jahr
  • Mindestbeitrag: 25 Euro
  • keine zusätzlichen Gebühren mehr
  • Besonderheiten
  • Marktführer, bekannt aus diversen TV-Werbespots
  • Bürge
    Allianz

    Basler Mietkaution

    Logo der Basler

    Konditionen
  • 4,7% pro Jahr
  • keine sonstigen Kosten
  • Mindestbeitrag 45 Euro
  • Besonderheiten
  • Vertrag direkt mit der Versicherung
  • Bürge
    Basler-Versicherung

    Kautionsfrei

    Logo von Kautionsfrei.de

    Zinsen
  • 5,25% pro Jahr
  • keine Zusatzgebühr
  • Mindestbeitrag 50 Euro
  • Besonderheiten
  • gratis Schlüsselnotdienst + beitragsfrei bei Jobverlust
  • Bürge
    R+V-Versicherung

    DKB Mietaval

    Logo der DKB

    Konditionen
  • 3,5% pro Jahr
  • + einmalig 30 Euro
  • Mindestbeitrag 50 Euro
  • Besonderheiten
  • Girokonto-Pflicht! (nicht für Neukunden)
  • Bürge
    Deutsche Kreditbank
    Höhe Kaution eintragen

    Mietkautionsbürgschaft: Was ist das eigentlich?

    Was ist eine Mietkautionsbürgschaft?

    Der Begriff setzt sich aus den Worten Mietkaution und Bürgschaft zusammen. Daran lässt sich schon grob erkennen, worum es geht. Die Mietkautionsbürgschaft ist eine moderne und günstige Alternative zur herkömmlichen Barkaution. Anstelle von Bargeld oder einem Sparbuch übergeben Sie Ihrem Vermieter eine Bürgschaftsurkunde. Sie müssen nun nicht mehr die gesamte Kautionssumme als Einmalbetrag hinterlegen. Im Gegenzug zahlen einen jährlichen Beitrag an den Anbieter. Dieser kooperiert mit einer bekannten Versicherung oder Bank, wie z.B. der R+V, der Allianz, der Basler oder der SWK-Bank. Zahlen Sie als Mieter Ihre Miete nicht, oder hinterlassen beim Auszug einen Schaden in Ihrer Wohnung, bürgt die Versicherung, und zahlt einen entsprechenden Geldbetrag an den Vermieter aus.

    Hierzu ein praktisches Beispiel:

    Anna beginnt demnächst ihre Ausbildung, und zieht hierfür nach Augsburg um. Es ist ihre erste eigene Wohnung. Ihr Vermieter verlangt beim Einzug eine Mietkaution in Höhe von 1.500 Euro. Ihr Erspartes ist jedoch schon für die Wohnungseinrichtung draufgegangen, für die Kaution hat sie daher kein Geld mehr übrig. Ihr Vermieter erklärt sich jedoch mit einer Mietkautionsbürgschaft anstelle der Barkaution einverstanden. Über einen Vergleich auf mietkautionsbuergschaft.de findet sie einen günstigen Anbieter, und zahlt einen Beitrag in Höhe von 60 Euro pro Jahr. Anna muss die 1.500 Euro nun nicht mehr in bar hinterlegen, und hat das Geld für die übrigen Ausgaben zur Verfügung. Zieht Anna später aus ihrer Wohnung aus, und hinterlässt einen Schaden, oder zahlt ihre Miete nicht, möchte der Vermieter natürlich einen finanziellen Ausgleich. Die Bank oder Versicherung muss nun bürgen, und dem Hausherrn den Betrag überweisen. Die Bürgschaft funktioniert jedoch nicht wie eine Haftpflichtversicherung. Sie legt das Geld für Anna lediglich vor. Die Höhe der Zahlung ist auf drei Nettomieten begrenzt, was den gesetzlichen Vorschriften des § 551 BGB entspricht.

    Vorteile und Nachteile einer Mietkautionsbürgschaft

    Grafik zu Vorteile und Nachteile

    Sie haben als Mieter die Kautionssumme zur freien Verfügung, und können das ersparte Geld für andere Ausgaben verwenden. Sind Sie beim Umzug knapp bei Kasse, können Sie hiermit hohe Dispo- und Ratenkreditzinsen umgehen. Anstelle der Einmalkaution wird ein günstiger Jahresbeitrag fällig. Geringe Ausgaben und eine unkomplizierte Handhabung machen die Bürgschaft zu einer interessanten Alternative. Nachteil: läuft der Vertrag über viele Jahre, summieren sich die Beiträge. Vermieter schätzen insbesondere die unkomplizierte Verwaltung, da keine Abrechnung der Zinsen wie bei einem herkömmlichen Mietkautionskonto nötig ist. Wer als Mieter eine Police beantragen möchte, muss sich dabei einer Bonitätsprüfung unterziehen. Das verschafft Ihnen als Vermieter zusätzliche Sicherheit.

    Wann lohnt sich eine Mietkautionsbürgschaft?

    Eine Bürgschaft für die Mietkaution lohnt sich grundsätzlich immer dann, wenn während der Umzugsphase zusätzliche Liquidität benötigt wird, und ein Kredit keine passende Alternative darstellt. Gerade Erstmieter und Geringverdiener haben Probleme, die Mittel zusätzlich zu den anderen Umzugskosten aufzubringen. Ein weiteres Argument ist, wenn die für den Mieter entstehenden Beitragskosten im Verhältnis zum Einmalbetrag der Barkaution niedrig sind. Dies ist bei hohen Kautionssummen z.B. oberhalb von 1.500 Euro der Fall. Ein Gegenargument stellt eine lange Vertragslaufzeit dar. Dann würden sich über die Dauer der Zeit die Beitragskosten summieren.

    Sie lohnt sich insbesondere wenn:

    • die Mittel beim Umzug knapp sind
    • kein Dispo oder sonstiges Darlehen genutzt werden soll
    • bei hohen Kautionssummen
    • für Erstmieter, Geringverdiener und Berufseinsteiger

    Hierzu einige Beispiele

    Lukas zieht in seine neue Wohnung um. Die Mietkaution in Höhe von 1.200 Euro kann er sich jedoch gerade nicht leisten. Deshalb entscheidet er sich für den Abschluss einer Mietkautionsbürgschaft. Hierfür zahlt er einen Jahresbeitrag in Höhe von 50 Euro an den Anbieter. Er wohnt 3 Jahre lang in der Wohnung. Insgesamt zahlt er in der Zeit also 150 Euro. Das Geld für die Beiträge bekommt er beim Auszug nicht zurück. Dafür musste er die 1.200 Euro beim Einzug nicht in bar hinterlegen, und konnte das Geld in seine neue Wohnungseinrichtung investieren.

    Lukas Kumpel Tim hingegen hatte rechtzeitig vor dem Umzug gespart. Er überreicht seinem neuen Vermieter eine herkömmliche Kaution. Bleibt er keine Mieten schuldig, und macht er in der Wohnung nichts kaputt, bekommt er nach dem Auszug die kompletten 1.200 Euro zurück.

    Lukas Schwester Sarah entscheidet sich für einen Kompromiss. Sie hat beim Einzug zwar nicht genug Geld, und hinterlegt ihrem Vermieter eine Bürgschaft. Hierfür zahlt sie 85 Euro pro Jahr an die Versicherung. Nach 2 Jahren hat sie jedoch ausreichend gespart, um sich die Mietkaution in bar wieder leisten zu können. Sie kontaktiert ihren Vermieter, und bittet ihn die Mietkautionsbürgschaft gegen eine Barkaution einzutauschen. Der Wohnungseigentümer ist einverstanden. Sarah kann nun die Bürgschaft kündigen, und spart sich zukünftig das Geld für den Beitrag.

    Vermieter akzeptiert Kautionsbürgschaft nicht: Was tun?

    Neben der Anlage auf einem Sparbuch kann die Mietsicherheit auch alternativ als Depotkonto, Tagesgeldkonto oder in Form einer Bürgschaft hinterlegt werden. Der Hausherr muss laut Gesetz jedoch nur das Sparkonto akzeptieren. Eine Kautionsbürgschaft darf er daher ablehnen. In dem Fall können Sie als Mieter nicht viel tun. In einigen Fällen akzeptiert ein Vermieter die Bürgschaft jedoch nicht, weil er das Produkt nicht kennt, oder noch keine Erfahrungen damit hat. In dem Fall können Sie versuchen, ihn von den Vorteilen zu überzeugen.

    Wann und wie kann ich die Bürgschaft kündigen?

    Eine Mietkautionsbürgschaft lässt sich jederzeit kündigen. Für eine Kündigung ist die Rückgabe der Bürgschaftsurkunde durch den Vermieter erforderlich. Zudem muss dieser die sogenannte Enthaftungserklärung unterschreiben. Mit der Erklärung bestätigt der Hausherr, dass er keine weiteren Ansprüche geltend machen wird. Möchte der Mieter den Vertrag während eines laufenden Mietverhältnisses beenden, benötigt der Vermieter eine Ersatz-Sicherheit, wie z.B. Bargeld oder ein herkömmliches Sparbuch. Nach erfolgter Kündigung wird der bereits gezahlte Jahresbeitrag tag genau abgerechnet, und dem Mieter entsprechend anteilig erstattet.

    Bank, Versicherung & Co: Welche Bürgschaften gibt es?

    Auch bei der Stellung der Mietkaution gibt es unterschiedliche Arten einer Bürgschaft. Einerseits gibt es verschiedene Bürgen. Andererseits wird danach unterschieden, wie die Auszahlung des Geldes im Schadensfall an den Vermieter erfolgt. Dazu im Einzelnen:

    Mietkautionsversicherung

    Bei der Mietkautionsversicherung bürgt definitionsgemäß eine Versicherung für den Mietvertrag. Der korrekte Begriff müsste also eigentlich Versicherungsbürgschaft heißen. Kommt es in einem Mietverhältnis zu Mietrückständen und Schäden, haftet die Gesellschaft für die Ansprüche des Vermieters. Nur Antragsteller mit entsprechender Bonität erhalten eine Kautionsversicherung. Ohne eine Bonitätsprüfung des Mieters bei der Schufa oder Infoscore erfolgt keine Zusage durch die Versicherung.

    Bankbürgschaft für Mietkaution

    Sichert eine Bank für den Vermieter Miete und Nebenkosten ab, handelt es sich um eine Bankbürgschaft oder synonym ein Mietaval. Die Funktionsweise und der Ablauf ist ansonsten identisch zur Versicherungsbürgschaft. Die Bonitätsprüfung ist hier etwas strenger, da in jedem Fall immer eine Abfrage bei der Schufa erfolgt. Eine Zusage seitens der Bank trotz negativem Eintrag bei der Schufa ist somit ausgeschlossen. Dafür sind die Kosten der Bankbürgschaft für den Mieter etwas niedriger.

    Bürgschaft von Privat

    Bei der Privatbürgschaft bürgt definitionsgemäß eine Privatperson für die Ansprüche des Vermieters aus dem Mietvertrag. Eine in der Praxis weit verbreitete Form ist die Kautionsbürgschaft der Eltern. Diese kommt zum Einsatz, wenn z.B. der Sohn oder die Tochter die erste eigene Wohnung beziehen, aber nur über wenig Einkommen verfügen. Der Eigentümer möchte in dem Fall eine zusätzliche Sicherheit haben, falls die Miete ausbleibt, oder beim Auszug Schäden in der Wohnung zurückbleiben.

    Bürgschaft auf erstes Anfordern

    Normalerweise kann der Bürge bei einer Inanspruchnahme der Bürgschaft durch den Vermieter die Ansprüche zunächst überprüfen. Zudem wird der Mieter rechtzeitig über den Sachverhalt informiert, sodass er Stellung zum Sachverhalt nehmen, und Einwände geltend machen kann. Bei der Mietkautionsbürgschaft auf erstes Anfordern sind diese Möglichkeiten stark eingeschränkt. Die Bank oder Versicherung ist bereits dann zur Zahlung verpflichtet, wenn der Vermieter die Leistung anfordert. Etwaige Einreden und Gegenansprüche können erst später – im sogenannten Rückforderungsprozess – geltend gemacht werden.

    Selbstschuldnerische Bürgschaft

    Ein Bürge kann grundsätzlich vor einer Inanspruchnahme die sogenannte Einrede der Vorausklage geltend machen. In dem Fall wäre der Vermieter dazu verpflichtet, sich zur Durchsetzung seiner Ansprüche zunächst an den Mieter zu halten. Erst wenn beim Mieter nichts mehr zu holen ist, und auch eine Klage erfolglos war, darf sich der Hausherr an den Bürgen wenden. Wurde jedoch zwischen den Mietparteien eine selbstschuldnerische Mietbürgschaft vereinbart, fällt diese Möglichkeit der Einrede weg. Der Vermieter darf sich zur Durchsetzung seiner Ansprüche sofort die Versicherung oder Bank in Anspruch nehmen.

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    28 Gedanken zu „Mietkautionsbürgschaft“
    1. Hallo, ich habe folgendes Anliegen:

      Ich möchte meine Überweisung zur Mietkaution (2250,-Euro) in eine Bankbürgschaft umwandeln! Grund meiner Überlegung ist :

      – keine Rendite der Summe als normale Anlage Sparbuch o.ä.durch Vermieter bzw. Vermietergesellschaft
      – Aufstockung meiner bereits angelegten Gelder bei der VR-Bank (abs.solvent)
      – Gesellschaft muß sowieso eine jährliche Abrechnung erstellen

      Nun habe ich bei einer ersten Anfrage für eine Umstellung eine negative Antwort mit der Begründung erhalten, daß das Verwaltungssystem aller Kautionsgelder aus der Mietvertragsvereinbarung nicht veränderbar ist. Ich sehe das etwas anders, da es durchaus möglich ist für die Gesellschaft dieses Geld in der Summe gewinnbringend für sich selbst anzulegen,denn es sind nur Buchwerte die mir jährlich mitgeteilt werden ohne daß ich Einfluß auf die tatsächliche Anlageform nehmen kann. Wie kann ich nun vielleicht doch diese Angelegenheit für mich attraktiver gestalten ? Gibt es hierfür eine Regelung welche auch durchsetzbar ist ? Würde über eine Information sehr dankbar sein !

      1. Guten Morgen,

        gerne beantworte ich Ihre Frage. Ihr Wunsch die Kaution gewinnbringender anzulegen ist nur allzu verständlich. Allerdings gibt es keinen gesetzlichen Anspruch des Mieters darauf, die Form der Hinterlegung mitzubestimmen. Der Gesetzgeber legt fest, dass die Mietparteien das Geld auf einem klassischen Sparkonto anzulegen haben, so lange nichts anderes vereinbart wird. Möchte der Mieter eine andere Form der wie z.B. eine Mietkautionsbürgschaft nutzen, geht dies jedoch nur über die Zustimmung des Vermieters.

        Mit freundlichen Grüßen
        Die Redaktion

    2. Guten Tag,

      ich ziehe gerade um, und würde gerne über euch eine Mietbürgschaft abschließen. Mein neuer Vermieter macht da auch grundsätzlich mit. Er hätte nur eine Bedingung: da er schon ein älteres Semester ist, misstraut er Angeboten aus dem Internet bzw. allem was mit dem Internet irgendwie zu tun hat. Daher möchte er die Bürgschaft direkt von einer Bank. Eine Versicherung wäre auch o.k., wenn er sie kennt. Was könnt ihr mir raten, wo ich den Bürgen am besten her bekomme? Habe schon bei meiner Hausbank gefragt. Aber die machen das leider gar nicht mehr.

      Vielen Dank schon mal.

      1. Hallo,

        Sie könnten die Mietkautionsbürgschaft trotzdem über uns abschließen. Sie müssten Ihren Vermieter hierzu folgendes erläutern. Hinter jeder Kautionskasse steht eine Bank oder eine bekannte Versicherung. Diese sichert ihn im Schadensfall ab, übernimmt also die Zahlung der Mietkaution. Das bedeutet: Wenn Ihr Vermieter einen Schaden geltend machen möchte, hat er es immer direkt mit dem Versicherer oder der Bank als Ansprechpartner zu tun. In den Unterlagen findet der Vermieter alle Informationen, wohin er sich bei einem Versicherungsfall wenden muss. Es spielt somit keine Rolle, ob der Abschluss zuvor online bzw. über eine Kautionskasse erfolgte. Sie finden in unserem Rechner verschiedene Anbieter, die alle mit bekannten Unternehmen als Bürgen zusammenarbeiten. Anbei eine kurze Zusammenfassung:

        • Kautionsfuchs: Absicherung über Württembergische
        • Moneyfix® Mietkaution: Allianz
        • Basler – hier bürgt die Basler-Versicherung selbst (Eigenprodukt)
        • SWK-Bank – hier bürgt die Bank auch selbst
        • Kautel, Segura, Eurokaution, Kautionsfrei: Bürge ist jeweils die R+V-Versicherung

        Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
        Viel Erfolg

    3. Ich habe am 30.07.1998 eine Bankbürgschaft Mietkaution über meine Sparkasse abgeschlossen. Nach meiner Restschuldbefreiung (30.07.2018) bittet die Sparkasse um die Bürgschaftsurkunde. Das Mietverhältnis (30.07.1998) besteht noch. Die Urkunde hat mein Vermieter. Sollte ich die Urkunde nicht bis zum 30.11.2018 zurückgeben, kündigt die Bank die Bürgschaft, und behält sich weitere Maßnahmen vor. Wie ist dieser Vorgang zu verstehen? Wenn ich die Urkunde zurückgebe, habe ich gekündigt! Warum kündigt die Bank den Vertrag nicht gleich (darf sie das nicht?)? Welche Konsequenzen kann das Ablehnen dieser Aufforderung für mich haben. Werden Gebühren zurückgerechnet (auch in die Zeit meiner Privatinsolvenz)?

      Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen

      1. Hallo,

        für mich sieht es ebenfalls so aus, als möchte sich die Sparkasse auf diese Art elegant von ihrer Verpflichtung lösen. Denn eine einseitige Kündigung ist meines Wissens nicht möglich, da ja sonst der Vermieter im Schadensfall nicht mehr abgesichert wäre. Nehmen Sie bitte für die weitere Vorgehensweise Kontakt zu Ihrem Mieterverein oder der Verbraucherzentrale auf.

        Viel Erfolg

    4. Hallo,

      wir sind aus unserer Wohnung ausgezogen, und haben vom Vermieter auch die Original Bürgschaftsurkunde erhalten. Leider wird die Urkunde vom Anbieter der Mietkautionsbürgschaft so nicht akzeptiert, um den Vertrag aufzulösen. Es heisst, wir sollen zusätzlich eine Haftentlassungserklärung der Vermieters vorlegen.

      Ist dies korrekt so?

      1. Hallo,

        ja die Enthaftungserklärung wird seit Anfang diesen Jahres aufgrund einer gesetzlichen Änderung tatsächlich benötigt. Der Vermieter bestätigt Ihnen darin in einem kurzen formlosen Schreiben, dass er keine Ansprüche mehr aus dem Mietvertrag gegen Sie hat. Dieses Schreiben legen Sie dem Kautionsanbieter zusammen mit der Original-Bürgschaftsurkunde vor. Dann kann der Vertrag abgerechnet und aufgelöst werden.

        Viele Grüße

    5. Ich habe folgende Frage: Die Frage ist auch von meinem Vermieter gestellt worden: Was wird über die Mietkautionsbürgschaft eigentlich alles abgesichert?

      Vielen Dank schonmal im Voraus

      1. Hallo,

        die Bürgschaft bietet exakt die gleiche Sicherheit, die der Vermieter auch bei einer herkömmlichen Mietkaution in bar erhalten würde. Sie sichert alle Ansprüche ab, die sich aus diesem Mietvertrag ergeben. Dazu gehört z.B. die Zahlung der Miete, die Nebenkosten sowie die Schäden die ein Mieter in der Wohnung hinterlässt. Auch die Kosten für Schönheitsreparaturen gehören dazu, wenn der Mieter dazu verpflichtet wäre, sie aber nicht durchführt. Der gesetzlich erlaubte Höchstbetrag beträgt ebenso wie bei der Barkaution 3 Nettomieten.

        Viele Grüße

    6. Hallo,

      ich verstehe das mit der Mietkautionsbürgschaft nicht genau. Eine Mietkaution muss ich ja hinterlegen, das leuchtet mir ein. Ein Bürge wäre ja eine Person, die im Falle dass ich nicht zahlen kann, für meine Schulden aufkommen muss. Also was genau ist dann eine Bürgschaft? Beides in einem? Oder wie darf ich das verstehen?

      LG

      1. Hallo,

        Sie haben es im Prinzip schon richtig verstanden. Ein Bürge kann jedoch nicht nur eine Person, sondern auch eine Versicherung oder Bank sein. Dies ist bei unseren Bürgschaften der Fall.

        Viele Grüße

    7. Guten Abend

      Ich benötige ebenfalls Unterstützung für eine Kautionsbürgschaft in Höhe von 1.850,00 Euro. Allerdings stehe ich negativ in der Schufa. Bekomme ich diese Hilfe dann überhaupt?

      1. Hallo,

        mit einem Eintrag in der Schufa ist es allgemein schwierig, eine Bürgschaft zu erhalten. Es tut mir leid, Ihnen keine bessere Auskunft geben zu können.

        Viele Grüße

    8. Hallo,

      habe folgendes Problem: Und zwar habe ich eine Kautionsbürgschaft abgeschlossen… Nun hat aber meine Vermieterin mich nicht mit in den Mietvertrag aufgenommen, da ich noch in Ausbildung bin. Es steht nur mein Verlobter drin. Mein Verlobter bekommt leider keine Bürgschaft, da seine Schufa zu negativ ist. Was sollen wir jetzt tun? Wohnen schon in der Wohnung, und hätten die Mietkaution auch nicht in bar….

      1. Hallo,

        leider ist es so, dass die Person welche die Bürgschaft abschließt, und welche im Mietvertrag steht, identisch sein müssen. Eine Möglichkeit wäre, dass Sie die Kaution in drei monatlichen Raten zahlen. Diese Vorgehensweise ist laut §551 BGB Abs. 2 gesetzlich erlaubt. Eine weitere Alternative wäre, dass Sie sich das Geld irgendwo leihen, und direkt in bar an die Vermieterin zahlen.

        Freundliche Grüße

    9. Bekommt man noch bei anderen Banken als der SWK eine Bankbürgschaft? Leider wird mein Antrag von der SWK abgelehnt, und mein Vermieter möchte eine klassische Bank-Mietkautionsbürgschaft. Ich habe schon bei meiner Hausbank gefragt, sowie bei der Sparkasse bei und im Ort. Dort gibt es eine Mietkaution, die ist allerdings von der R+V-Versicherung, also somit eigentlich gar keine Bankbürgschaft???

      Danke für Ihre Hilfe

      1. Hallo,

        früher hatte so ziemlich jede Bank ihre eigene Bürgschaft für die Mietkaution. Heute ist das Angebot an echten Bankbürgschaften begrenzt, da die meisten Banken – wie Sie schon gesehen haben – mit Versicherungen zusammenarbeiten. Mit fallen neben der SWK-Bank aktuell nur zwei Anbieter auf dem deutschen Markt ein, nämlich die DKB und die Commerzbank. Leider ist es jedoch so, dass man dort ein Girokonto unterhalten muss. Es geht also nur, wenn man schon Kunde ist. Aus dem Grund haben wir die beiden Banken auch nicht in unserer Anbieter-Liste aufgeführt. Ich bedaure, Ihnen keine bessere Auskunft geben zu können.

        Freundliche Grüße

    10. Ich habe 2 Kinder in der Ausbildung, und für ihre Wohnungen benötigen sie eine Kaution. Kann ich für beide Wohnungen Kautionsbürgschaften stellen?

    11. Hallo,

      ich fange mit meiner Ausbildung erst im Juli an, im Moment verdiene ich also noch nicht (Abiturient). Ich würde gerne im Juni umziehen (bzw. muss), und bräuchte eine Mietkautionsbürgschaft. Da meine Mutter für mich nicht die Bürgschaft übernehmen kann, weil sie ja nicht der Mieter ist, muss ich es machen. Bekomme ich eine Bürgschaft auch ohne nachweisbaren Verdienst? (da ich ja erst ab Juli verdiene…)

      MfG

      1. Hallo,

        abgesehen von der SWK-Bank ist die Zusage einer Bürgschaftsübernahme nicht an ein regelmäßiges Einkommen geknüpft. Allerdings muss Ihre Schufa / Bonitätsauskunft einwandfrei sein.

        Freundliche Grüße

    12. Hallo,

      ich habe 2007 eine Kaution sowie eine Bürgschaft meines Vaters für eine Wohnung hinterlegt. Diese Wohnung konnte mir damals allerdings nicht vermietet werden. Ich habe dann eine andere (kleinere Wohnung in einem schlechteren Haus) bekommen, mit der Zusage in naher Zukunft die gewollte Wohnung zu bekommen. 2015 sollte es dann soweit sein. Allerdings bekam ein anderer Nachbar Vorrang, da diese Nachwuchs bekamen (verständlich). Es gab auch schon eine Erhöhung der Miete (hab ich nicht unterschrieben aber bezahlt). Zwischenzeitlich ist der Vermieter verstorben. Von den Nachfolgern habe ich bis heute keine andere Wohnung angeboten bekommen, obwohl dort schon mehrfach neu vermietet wurde.

      Die Wohnung die ich bewohne, befindet sich in einem Haus was sich einem schlechten Zustand befindet, ein Wasserschaden von vor 3.5 Jahren! Dieser soll jetzt endlich behoben werden. Reparaturen im Haus werden gar nicht oder nur stümperhaft erledigt, während sich die mir versprochene Wohnung in einem schönen und sauberen Haus befindet.

      Nun möchte mein Vater die Bürgschaft zurückziehen, und möchte auch die Mietkaution zurück, da diese für eine andere Wohnung galt. In der Bürgschaft und den Kautionsunterlagen steht eindeutig drin für welche Wohnung diese hinterlegt wurden. Können wir diese einfach so zurückverlangen?

      Ebenso ist die Erhöhung der Miete dann ja auch nicht ok, kann ich die zu viel bezahlte Miete auch zurückfordern?

      Vielen Dank

      1. Hallo,

        eine Mietsicherheit – egal ob in bar oder als Mietkautionsbürgschaft hinterlegt – gilt immer nur für das Mietverhältnis, für das sie ursprünglich gedacht war. Eine Übertragung auf einen neuen Mietvertrag ist nur möglich, wenn die Verträge entsprechend angepasst werden. Es scheint so, dass Sie die Bürgschaft zurückziehen können, da sie keine Absicherungsfunktion mehr hat. Für weitere Auskünfte, insbesondere rechtliche, holen Sie sich bitte Hilfe beim Mieterbund oder einem Anwalt.

        Freundliche Grüße

    13. Ich bin noch bis Dezember 2020 noch in einer Privatinsolvenz. Gibt es auch für mich eine Möglichkeit für eine Bürgschaft? Ich denke mal nicht, oder?

    14. Mein Vermieter hat das Haus, in dem ich seit 10 Jahren wohne verkauft, und die Mietkaution auch erstmal an mich zurückgegeben. Der neue Eigentümer des Hauses, hat eine Hausverwaltung beauftragt, die jetzt die Kaution wieder haben will. Kann ich jetzt eine Mietkautionsbürgschaft abschließen und hinterlegen, oder brauche ich dazu das Einverständnis der HSV?

      Herzliche Grüße

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