Unabhängig + werbefrei
Finde den günstigsten Anbieter
  • Ersparnisse und Dispo schonen
  • Beitrag berechnen
  • Bürgschaft direkt online beantragen
Höhe Ihrer Kaution eintragen

Mietkautionsbürgschaft

Ein Umzug kann teuer werden. Neben Maklercourtage, Möbeltransport und Renovierungsarbeiten belasten häufig Ausgaben für Neuanschaffungen (z.B. Küche, Möbel etc.) das Budget. Wenn dann noch die Zahlung der Mietkaution ansteht, hilft manchmal nur ein teurer Kredit. Eine günstige und flexible Alternative bietet die Bürgschaft. Der Vermieter benötigt in diesem Fall kein Bargeld mehr. Bis zu drei Monatsmieten können Sie als Mieter einsparen, und für andere Ausgaben verwenden. Nutzen Sie unseren unabhängigen Vergleich, um Ihre individuellen Kosten zu berechnen, und den günstigsten Anbieter zu ermitteln.

Beantragen

1.

Vergleichen Sie verschiedene Kautionskassen, und berechnen Sie Ihren Beitrag.

Antrag stellen      

2.

Wählen Sie Ihren Favoriten aus, und wechseln Sie über den roten Button rechts in der Tabelle zum Portal des Anbieters.

3.

Stellen Sie dort online Ihren Antrag. Halten Sie Mietvertrag und Bankdaten bereit.

4.

Sie erhalten die Bürgschaftsurkunde mit der Post. Übergeben Sie diese Ihrem Vermieter.

Was ist eine Mietkautionsbürgschaft?

Grafik zur Funktionsweise einer Mietkautionsbürgschaft

Die Mietkautionsbürgschaft ist eine moderne und günstige Alternative zur herkömmlichen Barkaution. Anstelle von Bargeld oder einem Sparbuch übergibt der Mieter seinem Vermieter eine Bürgschaftsurkunde. Der Mieter hinterlegt nicht mehr die gesamte Kautionssumme als Einmalbetrag, sondern zahlt einen jährlichen Beitrag an den Anbieter. Dieser steht in Verbindung mit einem größeren Finanzinstitut, wie z.B. der bekannten R+V-Versicherung. Das Unternehmen zahlt dem Vermieter den entsprechenden Geldbetrag aus, wenn der Mieter seine Miete oder Nebenkosten nicht pünktlich zahlt, oder beim Auszug einen Schaden in der Wohnung hinterlässt.

Unterschiede

Es gibt verschiedene Ausführungen. Bei der Bürgschaft auf erstes Anfordern ist der Bürge verpflichtet, im Schadensfall sofort zu leisten. Dann wird nach der Art des Bürgen unterschieden. Bürgt eine Versicherung für den Mietvertrag, spricht man von einer Mietkautionsversicherung. Daneben gibt es noch die über eine Bankbürgschaft abgesicherte Mietkaution.

Anbieter und Kosten

Mit einer Kautionsbürgschaft verbinden die meisten Verbraucher die aus der TV-Werbung bekannte Moneyfix® Mietkaution. Das Produkt ist jedoch in Deutschland über mehrere Anbieter erhältlich. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht fünf bekannter Kautionskassen. Die Bürgschaft ist inzwischen sehr günstig ab etwa 20€ pro Jahr erhältlich. Der vom Mieter zu zahlende Beitrag richtet sich nach der Höhe der vom Vermieter verlangten Kautionssumme sowie der Vertragslaufzeit, siehe Kostenrechner.

Anbieter
Konditionen
Details / Antrag
Kautionsfuchs
Logo von Kautionsfuchs
  • 4,5% bezogen auf die vom Vermieter verlangte Kautionssumme pro Jahr
  • keine Abschlussgebühren
  • Mindestjahresbeitrag 20 Euro
  • derzeit günstigster Anbieter
  • Moneyfix
    Logo der Moneyfix-Mietkaution
  • 4,7% der vom Vermieter verlangte Kautionssumme pro Jahr
  • keine Abschlussgebühren mehr
  • Mindestjahresbeitrag 25 Euro
  • Marktführer, bekannt aus TV-Werbespots
  • Basler-Versicherung
    Logo der Basler
  • 4,7% der Kautionssumme pro Jahr
  • keine Abschlussgebühren
  • Mindestbeitrag 45 Euro
  • Kautel
    Logo von Kautel
  • 4,7% der Kaution pro Jahr
  • keine Zusatzgebühren
  • Mindestjahresbeitrag 50 Euro
  • Kautionsfrei
    Logo von Kautionsfrei.de
  • 5,25% pro Jahr
  • keine Zusatzgebühren
  • Mindestbeitrag 50 Euro
  • weiterlesen: die Anbieter im Test

    Vorteile und Nachteile

    Grafik zu Vorteile und Nachteile

    Mieter die eine Bürgschaft nutzen, haben die Kautionssumme zur freien Verfügung, und können das ersparte Geld für andere Ausgaben verwenden. Wer beim Umzug knapp bei Kasse ist, kann hiermit hohe Dispo- und Ratenkreditzinsen umgehen. Anstelle der Einmalkaution wird ein günstiger Jahresbeitrag fällig. Vermieter schätzen insbesondere die unkomplizierte Verwaltung. Geringe Ausgaben und eine unkomplizierte Handhabung machen die Bürgschaft zu einer interessanten Alternative zur Barkaution. Nachteilhaft: läuft der Vertrag über viele Jahre, summieren sich die Beitragskosten für den Mieter.

    Wann lohnt sich eine Bürgschaft?

    Eine Bürgschaft lohnt sich grundsätzlich immer dann, wenn während der Umzugsphase zusätzliche Liquidität benötigt wird, und ein Kredit keine passende Alternative darstellt. Gerade Erstmieter und Geringverdiener haben Probleme, die Mittel zusätzlich zu den anderen Umzugskosten aufzubringen. Ein weiteres Argument ist, wenn die für den Mieter entstehenden Beitragskosten im Verhältnis zum Einmalbetrag der Barkaution niedrig sind. Dies ist bei hohen Kautionssummen z.B. oberhalb von 1.500 Euro der Fall. Ein Gegenargument stellt eine lange Vertragslaufzeit dar, weil sich über die Dauer der Zeit die jährlich anfallenden Beitragskosten summieren.

    Sie lohnt sich insbesondere wenn:

    • die Mittel beim Umzug knapp sind
    • kein Dispo oder sonstiges Darlehen genutzt werden soll
    • bei hohen Kautionssummen
    • für Erstmieter, Geringverdiener und Berufseinsteiger

    Schadensfall

    Grafik zur Inanspruchnahme

    Sinn und Zweck einer Kautionsbürgschaft ist es, den Vermieter im Falle von offenen Ansprüchen aus dem Mietvertrag abzusichern. Bleibt der Mieter die vereinbarten Zahlungen für Miete und Nebenkosten schuldig, oder nimmt er notwendige Reparaturleistungen am Mietobjekt nicht vor, kann der Hausherr hierfür die Bürgschaft in Anspruch nehmen. Der Vorgang erfolgt nach einem standardisierten Verfahren, etwa vergleichbar mit dem Schadensfall bei einer Versicherung. Mieter können Einwendungen geltend machen, müssen hierbei jedoch rechtssichere Nachweise, wie z.B. einen Kontoauszug oder ein Übergabeprotokoll vorlegen.

    Laufzeit und Kündigung

    Grafik zu Vertragsbeginn, Laufzeit und Kündigung

    Vertragsbeginn ist das Ausstellungsdatum auf der Bürgschaftsurkunde. Ab diesem Datum greift die Mietsicherheit. Bezüglich Inkrafttreten und Laufzeit gibt es von Seiten der Kautionskassen keine festen Vorgaben. So kann der Vertrag sowohl zu Beginn als auch während eines Mietverhältnisses abgeschlossen werden (z.B. wenn sich die Mietparteien im Nachhinein auf die Hinterlegung einer Mietbürgschaft anstelle einer Barkaution verständigen).

    Bürgschaft kündigen

    Der Vertrag kann jederzeit gekündigt werden. Dies ermöglicht den Mietparteien eine flexible Handhabe sowie Planungssicherheit. Hierzu muss sich der Mieter vom Vermieter die Bürgschaftsurkunde aushändigen lassen, und diese an die Kautionskasse zurücksenden. Erfolgt die Kündigung während eines laufenden Mietverhältnisses, benötigt der Vermieter eine Ersatz-Sicherheit, wie z.B. Bargeld oder ein herkömmliches Sparbuch. Bei einer Kündigung wird der bereits gezahlte Jahresbeitrag tag genau abgerechnet, und dem Mieter entsprechend anteilig erstattet.

    ausführlich: Vertrag kündigen

    Kautionsbürgschaft für Gewerbe

    Grafik zu gewerblicher Kautionsbürgschaft

    Mietkautionsbürgschaften bieten wir selbstverständlich auch für Gewerbetreibende an. So können auch Selbstständige und Existenzgründer ihre Liquidität bewahren. Im Gegensatz zum Mietaval der Hausbank schränkt eine moderne Mietkautionsversicherung die Kreditlinie des Kreditnehmers nicht ein. Das Geld wird somit nicht mehr durch die hinterlegte Kaution gebunden, sondern steht für wichtige betriebliche Investitionen und Ausgaben zur Verfügung. Mehr Infos hierzu gibt es im Bereich Gewerbe.

    Mietkaution

    Die Mietkaution ist eine Sicherheitsleistung des Mieters an den Vermieter. Sie dient dem Hausherrn zur Absicherung seiner Ansprüche aus dem Mietvertrag. Hierzu gehören Zahlungsrückstände bei Miete oder Nebenkosten sowie Schäden in der Wohnung. Kommt der Mieter seinen Pflichten aus dem Mietvertrag nicht nach, kann der Wohnungseigentümer die Sicherheit zur Regulierung offener Ansprüche heranziehen. Die Mietsicherheit muss der Vermieter laut Gesetz getrennt vom seinem übrigen Vermögen sowie den Konten anderer Mieter anlegen. Der Hausherr verwaltet das Konto lediglich, das Geld gehört jedoch dem Mieter. Man bezeichnet diese Form der Anlage als Treuhandkonto. Die Kaution darf drei Monatsmieten ohne Betriebskosten nicht übersteigen. Die Zahlung muss jedoch nicht als Einmalbetrag erfolgen, sondern kann vom Wohnungsinhaber in drei gleichen monatlichen Raten gezahlt werden. Die erste Zahlung wird mit der ersten Miete fällig, die anderen beiden Raten zahlt der Mieter in den beiden folgenden Monaten. Die klassische Anlage der Mietkaution ist das Sparbuch. Die Sicherheit kann jedoch auch als Depotkonto oder in Form einer Bürgschaft hinterlegt werden. Der Hausherr ist laut Gesetz nur zur Annahme des Sparbuchs verpflichtet, eine Mietkautionsbürgschaft muss er nicht akzeptieren. Sind nach dem Auszug alle Ansprüche zwischen den Mietparteien geklärt, erfolgt die Rückzahlung der Mietkaution an den Mieter. Je nach gewählter Form wird das Guthaben auf dem Konto an den Mieter ausgezahlt, oder die Bürgschaft an die Bank oder Versicherung zurück gegeben.

    Die Fakten in Kürze

    • Die Kaution dient dem Vermieter als Sicherheit bei Zahlungsrückständen oder Schäden.
    • Sie darf vom Hausherrn mit verbleibenden Forderungen verrechnet werden.
    • Sie darf drei Monatsmieten nicht übersteigen.
    • Der Vermieter muss die Mietsicherheit als so genanntes Treuhandkonto anlegen.
    • Sie darf vom Mieter in drei gleichbleibenden Raten geleistet werden.
    • Der Vermieter entscheidet über die Form der Anlage, zur Annahme eines Sparbuchs ist er gesetzlich verpflichtet.
    • Sind alle Ansprüche geklärt, muss eine kurzfristige Rückzahlung erfolgen.
    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.