Studieren bedeutet mehr als Vorlesungen, Bibliotheken und Prüfungen. Es bedeutet auch: Wohnungssuche, Nebenkosten, Mitbewohner Konflikte und Finanzplanung. Gerade in den bekanntesten Universitätsstädten Deutschlands hat sich Wohnen zu einem der größten Brocken im Studierendenbudget entwickelt – oft noch vor Studiengebühren oder Lebensmitteln.
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Eine Mietkaution ist weit mehr als eine lästige Formalität beim Einzug. Sie ist Kapital, das über Jahre hinweg gebunden ist – eine Absicherung für den Vermieter, gleichzeitig aber auch ein Finanzinstrument, das Mieter strategisch nutzen können. Je nach Höhe der Kaution und der gewählten Anlageform kann sie über die Mietdauer hinweg Zinsen erwirtschaften, die den finanziellen Spielraum des Mieters erweitern.
Mietrecht kann sich anfühlen wie ein dichter Wald aus Paragraphen und Fremdwörtern. Gerade dann, wenn die Wohnung zum Lebensmittelpunkt wird und plötzlich Probleme auftauchen – eine überraschende Mieterhöhung, eine Betriebskostenabrechnung, die keinen Sinn ergibt, oder Schimmel, der wie ein ungebetener Mitbewohner in der Ecke steht.
Bei der Wohnungssuche fällt sofort auf, dass die Mieten steigen – und mit ihnen die Mietkaution, die als Sicherheit für die erste Monatsmiete hinterlegt werden muss. Kaum ein Posten beim Einzug belastet viele Mieter so stark. Die Kaution ist nicht bloß ein bürokratischer Punkt im Mietvertrag; sie spiegelt die Mietpreisentwicklung, die Inflation und die finanzielle Belastung wider und entscheidet häufig darüber, wer sich eine Wohnung leisten kann und wer weiter suchen muss.
Mietkautionsversicherung, Schutzbrief oder doch Bürgschaft? Für die bargeldlose Mietkaution existieren viele Begriffe. Doch was davon beschreibt das Produkt am besten? Welche Bezeichnungen sind lediglich Synonyme? Welche sind umgangssprachlich entstanden, und welche Definition ist sogar irreführend? Wir klären auf.
Die Mietkaution einfach von der Steuer absetzen? Der Wunsch vieler Mieter ist durchaus nachvollziehbar. Denn die Sicherheitsleistung an den Vermieter ist oft der größte Kostenfaktor bei einem Umzug. Die Möglichkeiten von Seiten des Gesetzgebers sind begrenzt. Doch einige gibt es.
Wer kennt das nicht: Während sich die Ausgaben für Umzugstransport, Möbel und Makler noch irgendwie bewältigen lassen, ist für die Kaution häufig kein Geld mehr übrig. Jedoch kein Grund auf die Traumwohnung zu verzichten: Wir erläutern, wer hilft, wie es funktioniert, und was es kostet.
Vermieter dürfen eine vom Mieter erhaltene Kaution nicht beliebig aufbewahren. Sie sind verpflichtet, das Geld während der Mietdauer sicher und verzinslich bei einer Bank auf einem Sparkonto anzulegen. Andere Anlageformen sind ebenso zulässig, erfordern jedoch die Zustimmung beider Mietparteien.
Nach Beendigung des Mietverhältnisses gibt es zwischen den Mietparteien immer wieder Streit um die Rückzahlung der Mietkaution. Der BGH hat nun in einem Urteil die Rechte der Vermieter gestärkt. Diese können nun in bestimmten Fällen auch nach Ablauf von 6 Monaten die Kaution einbehalten.
Die gängigste Art der Kautionsanlage ist nach wie vor das herkömmliche Sparkonto. Doch niedrige Zinsen, steigende Gebühren sowie die Inflation mindern den Wert der Sicherheit, je länger das Geld während der Mietdauer festliegt. Wir erläutern, welche Alternativen es gibt, und worauf zu achten ist.
