Es beginnt oft harmlos. Ein kalter Heizkörper an einem Novembermorgen. Ein dunkler Fleck in der Badezimmerecke, der trotz gründlicher Reinigung nicht verschwindet. Oder ein Fenster, das mehr pfeift, als dass es schließt. Kleine Mängel – große Wirkung. Spätestens in diesem Moment stellt sich die Frage: Wie reagiere ich rechtlich korrekt, ohne meine eigenen Ansprüche zu gefährden? Die Antwort lautet: mit einer formal und inhaltlich sauberen Mängelrüge.
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Der Moment, in dem ein offizieller Brief auf dem Küchentisch liegt, verändert oft die Stimmung im Raum. Der Kaffee wird kalt, der Blick bleibt an Zahlen hängen, die sich falsch anfühlen. Eine höhere Miete, eine unerwartete Nachzahlung, eine Formulierung, die mehr droht als erklärt. Plötzlich wird aus Routine ein Prüfstein, der über finanzielle Sorgen und private Entscheidungen hinweg Schatten wirft.
Ist eine Wohnung wegen Schimmel nur eingeschränkt bewohnbar, dürfen Sie als Mieter unter bestimmten Umständen die Miete mindern. Wir erläutern, wann eine Mietminderung möglich ist, wie viel erlaubt ist, und wie Sie am besten vorgehen.
Verweigert der Vermieter einen Mangel in der Wohnung zu beheben, dürfen Mieter unter bestimmten Umständen die Miete mindern. Ein Abzug sollte jedoch nicht wahllos erfolgen, sonst droht die Kündigung des Mietvertrags. Wir erläutern, wie Sie eine Mietminderung berechnen, und worauf zu achten ist.
Auch das beste Mietverhältnis kann zum Abschluss noch einmal auf die Probe gestellt werden: Nämlich dann, wenn die Wohnungsübergabe bei Auszug ansteht. Doch wer die folgenden Tipps befolgt, kann so manchen Ärger vermeiden. Welche Rechte und Pflichten Sie als Mieter haben, und worauf Sie achten sollten.
Gleich das Wichtigste vorweg. Dem Vermieter gehört zwar die Immobilie, doch Sie als Mieter haben das Hausrecht. Ohne einen triftigen Grund müssen Sie ihm keinen Zutritt gewähren. Doch es gibt Ausnahmen, bei denen der Vermieter trotzdem in die Wohnung darf.
Ein Vermieter oder Makler darf grundsätzlich nicht ohne die Erlaubnis des Mieters in dessen Wohnung Fotos oder Video-Aufzeichnungen anfertigen. Dies stellt eine Verletzung der Privatsphäre dar. Hier ist das Mietrecht ziemlich eindeutig. Doch es gibt Ausnahmen.
Sie heißen Betriebskosten oder Nebenkosten – oder auch zweite Miete. Der Vermieter darf die Kosten grundsätzlich per Mietvertrag auf seine Mieter umlegen. Das gilt jedoch nicht immer. Was die einzelnen Begriffe bedeuten, was Vermieter in einer Wohnung abrechnen dürfen, und welche Voraussetzungen gelten.
Geht in der Mietwohnung etwas kaputt, ist normalerweise der Vermieter zuständig. Doch sogenannte Bagatellschäden darf er über eine bestimmte Klausel im Mietvertrag auf den Mieter abwälzen. Das Ganze nennt sich Kleinreparaturen, und ist bis zu einer bestimmten betraglichen Höchstgrenze erlaubt.
Bezahlbare Wohnungen sind heutzutage rar, und entsprechend begehrt. Das gilt insbesondere für Städte mit knappem Angebot, wie z.B. München, Berlin, Hamburg oder Frankfurt. Deshalb sollte man als Bewerber bereits einen Fuß in der Tür haben, bevor alle anderen auf der Matte stehen. 11 kreative Tipps wie Sie am besten eine Bleibe finden.
